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Zochrot – Fundraising

Ab Sonntag, den 22.11.20, und für 48 Stunden wird sich jede Spende für Zochrot verdoppeln. Nur 48 Stunden lang haben Sie die Chance, die Wirkung Ihrer Unterstützung für Zochrot zu verdoppeln. Ihre Unterstützung, um das Verbrechen der Nakba anzuerkennen und die Vision der Rückkehr zu fördern. Schließen Sie sich uns an und Klicken Sie hier, um zu spenden.

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Spendenaufruf zum Wiederaufbau des Dorfes Khirbet Hamsa al-Foqa im Westjordantal  

 

Wir selbst haben auch gespendet, schließen uns dem Spendenaufruf der Koalition an und stellen unser Konto zur Sammlung von Spenden zur Verfügung. Außerdem finden sie hier die Stellungnahme der jüdischen Stimme.

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Im Windschatten der US-Präsidentschaftswahlen haben die israelischen Behörden das Dorf Khirbet Hamsa al-Foqa im besetzten Westjordanland abgerissen. Daphne Banai, eine Aktivistin, mit der wir schon lange zusammen arbeiten und die verschiedene NGOs im Westjordanland koordiniert, berichtet:

Newsletter Oktober 2020

Liebe Unterstützer*innen der Jüdischen Stimme,

am 13. September waren unsere Vorstandsmitglieder Iris Hefetz und Inna Michaeli zu Gast bei IWS Radio für ein interessantes Gespräch über Antisemitismus, jüdisches Leben in Deutschland und verschiedene jüdische Identitäten. Kurz nach der Veröffentlichung des Podcasts gab es einen koordinierten Angriff auf jüdisches Leben in Deutschland, der die School for Unlearning Zionism ins Visier nahm.

Antijüdischer Rassismus in Berlin

Antisemitismus in Deutschland hat einen neuen Höhepunkt erreicht: De facto können Jüdinnen und Juden hier nicht mehr frei und unabhängig arbeiten, wenn ihre Arbeit aus öffentlichen Geldern finanziert wird. Dafür haben rechte Journalist*innen, Politiker*innen und Wissenschaftler*innen im Oktober diesen Jahres mit einem konzentrierten Angriff gegen jüdische Israelis gesorgt. Der aktuelle Vorfall reiht sich dabei in eine Reihe von beängstigenden Präzendenzfällen ein. Besonders besorgniserregend ist dabei, dass der antisemitische Angriff auf einer Täter-Opfer-Umkehr beruht, indem eine Gruppe von Jüdinnen und Juden, die meisten von ihnen aus Israel, als “Antisemiten” bezeichnet werden. Doch Schritt für Schritt:

Keine Ehrung einer Rassistin!

Die Historiker Ralf Balke und Julien Reitzenstein fordern derzeit dazu auf, die Pacelliallee in Berlin-Dahlem umzubenennen. Das ist gut und richtig, denn Eugenio Pacelli ist besser bekannt als Papst Pius der XII. Der Straßenname ehrt somit eine Person, die in ihrer Machtposition im “dritten Reich” versagt hat darin, Minderheiten vor der rassistisch motivierten Vernichtung der Nationalsozialisten zu schützen.

Einladung: „Broken – A Palestinian Journey through International Law and Justice“ Film von Mohammed Alatar

(For the English version please scroll down.)

Die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost und „Palästina spricht“ laden zu einer Aufführung und Diskussion des Films “Broken” im Kino und in den virtuellen Medien ein. Die Veranstaltung wird technisch von der deutschen Verleihfirma des Films, EZEF, unterstützt, die im März eine Tournee mit M. Alatar geplant hatte, die wegen Corona abgesagt werden musste.