Stellungnahme zum Vorhaben Andreas Geisels, andersdenkende Juden zu verfolgen

Anscheinend gehören wir aber nicht zu „unseren jüdischen Mitbürgern“. Wir sind die Juden, die Sie durch den Verfassungsschutz überwachen lassen wollen. Wir entsprechen nicht dem Judenbild, das Ihnen als Innensenator von Berlin vorschwebt.

Maßen Sie sich wirklich an zu entscheiden, welche Juden zu „unseren jüdischen Mitbürgern“ gehören und welche nicht, Herr Geisel?!

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Berlin, 7.10.2019

Offener Brief an die Jury des Nelly Sachs Preises

Die Autorin Kamila Shamsie steht mit ihrer Unterstützung der BDS-Kampagne nicht allein. Der Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu, die Menschenrechtsaktivistin Angela Davis, sowie die Philosophin Judith Butler und v.a. unterstützen den Aufruf der palästinensischen Zivilgesellschaft, dass Internationales Recht und die universellen Prinzipien der Menschenrechte auch von Israel geachtet werden müssen.

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An:

Die Jury des Nelly-Sachs-Preises 2019
Pressestelle der Stadt Dortmund
Friedensplatz  1
44135 Dortmund

Open Letter to the die Jury of the Nelly-Sachs-Prize

Author Kamila Shamsie is not alone in her support of the BDS campaign. Nobel Peace Prize laureate Desmond Tutu, human rights activist Angela Davis, philosopher Judith Butler and above all the Palestinian civil society support this call that also Israel must respect international law and the universal principles of human rights.

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The Jury of the Nelly Sachs Prize 2019

Human Rights Violators should not be celebrated! Our Statement re: the Pop Culture Festival in Berlin

Human Rights Violators should not be celebrated! Our statement re: the Pop Culture Festival in Berlin

Solidarity with the Israeli regime rots the political and cultural atmosphere in Germany. Just recently the Open Source Festival, after having invited Talib Kweli, removed the singer from their schedule because he refused to distance himself from the BDS movement. The YAAM club in Berlin – inspired by the organizers in Düsseldorf – decided to put the same pressure on the US American rapper and activist by forcing him to censor his voice and criticism of the racist politics of Israel.

Menschenrechtsverletzungen haben keinen Grund zum Feiern! Stellungnahme zum Popkultur-Festival Berlin

Die Loyalität zur israelischen Regierung schadet der politischen und kulturellen Landschaft in Deutschland. Erst dieses Jahr wurde der eingeladene Künstler Talib Kweli aus dem Programm des Open Source Festivals gestrichen, weil er sich weigerte, sich offiziell von der BDS Bewegung zu distanzieren. Das YAAM in Berlin tat es den Düsseldorfern gleich und zwang den amerikanischen Rapper und Aktivisten ebenfalls dazu, seine Kritik an der rassistischen Politik Israels zu zensieren.

Bank für Sozialwirtschaft stellt ein Armutszeugnis dar, so inhaltsleer  “argumentieren” zu müssen

wenn Sie sich schon auf den fachlich unsäglichen Bundestagbeschluß als Rechtfertigung  Ihrer Entscheidung beziehen, stehen Sie im Gegensatz zu fundierten inhaltlichen Positionen  zahlreicher internationaler (auch jüdischer!) Wissenschaftler,
Historiker, Völkerrechtler, EU -Gremien, Staatsregierungen, Parlamentsbeschlüssen , Entscheidungen großer christlicher Kirchengruppen und religiöser , medizinischer, akademischer und karikativer Organisationen .

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Am 10.07.2019 um 08:50 schrieb Rüth, Stephanie:

Guten Tag Frau Dr. Marx-Mollière,

Bank für Sozialwirtschaft kann nicht ihre eigene Urteilskraft vertrauen und Verantwortung übernehmen

Doch offenbar hatten Sie nichtsüberdacht, und offenbar waren Sie nicht so weit gediehen, Ihrer eigenen Urteilskraft zu vertrauen und Verantwortungfür Ihre Entscheidungen zu übernehmen. Sie verstiegen sich dazu, eine Expertin des Zentrums für Antisemitismusforschung zu beauftragen, die an Ihrer Stelle entscheiden sollte, ob die Jüdische Stimme, ein Verein von in Deutschland lebenden Jüdinnen und Juden, manche von ihnen Nachkommen von Holocaust-Überlebenden, antisemitisch sei oder nicht.

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Bank für Sozialwirtschaft: die Kontokündigung ist ein ungeheuerlicher Vorgang!

Einer international operierenden jüdischen Menschenrechtsorganisation, die sich gegen die international geächtete Politik der rechtsgerichteten Regierung des Staates Israel richtet (siehe UN Sicherheitsratsbeschluss vom 22.12.2016), wird erneut mit der Begründung des Antisemitismus das Konto gekündigt. Ein ungeheuerlicher Vorgang!

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An die

Bank für Sozialwirtschaft AG
Konrad-Adenauer-Ufer 85
50668 Köln

5. Juli 2019