Category Archives: Aktuelles

Newsletter April 2020

Wenn Sie den Informationen vieler palästinensischen Solidaritätsgruppen folgen, dann wissen Sie, dass Palästinenser durch die Kombination aus der raschen Ausbreitung von Covid-19 und den Einschränkungen durch die israelische Besatzung besonders hart getroffen werden. Militante jüdische Siedler im Westjordanland verstärken momentan ihre Angriffe auf die Palästinenser in dem Wissen, dass die Coronavirus-Krise die Aufmerksamkeit von ihrer Gewalt ablenkt.

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ABSCHLUSSERKLÄRUNG Rollstuhl für Rani Burnat

(English below)
ABSCHLUSSERKLÄRUNG  ZUR SPENDENKAMPAGNE

RANI BURNAT BENÖTIGT EINEN “NEUEN” ELEKTRISCHEN ROLLSTUHL

 

DANK! DANK! DANK!

ALLEN MITSTREITER_, UNTERSTÜTZER_ UND FREUND_INNEN

Es ist gelungen, in Deutschland während der nur zweiwöchigen Kampagne

Spenden in Höhe von 7.500,– € für Rani Burnat zu sammeln!

 WIR SIND ÜBERWÄLTIGT UND FREUEN UNS SEHR FÜR RANI BURNAT!

 

Schmerz, Zorn und traurige Nachdenklichkeit: nach Halle und vor Hanau

Unsere erste Vorsitzende und Mitbegründerin, Prof. (em) Fanny Michaela Reisin antwortet ihrer langjährigen Freundin: “Schmerz auch, dass jenes Döner-Restaurant, das der Täter nicht von ungefähr, sondern wie die Synagoge auch, in voller Absicht zum Ziel seines Massaker- und Zerstörungsvorhaben gemacht hatte, in der Berichterstattung von Medien aber auch institutionell Zuständigen, wenn schon nicht gänzlich verschwiegen, so doch – und nicht minder schlimm – als zweitrangig klassifiziert ist.”

Keine Spenden an Konten in der Bank für Sozialwirtschaft: Briefwechsel mit Greenpeace

Die Bank für Sozialwirtschaft hat das Konto der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden gekündigt. Seitdem haben ProAsyl, Forum ziviler Friedensdienst, IPPNW und andere Organisationen bei der Bank protestiert und anderen Konten für Spenden zur Verfügung gestellt. Greenpeace dagegen stellt sich auf der Seite der Bank, ohne mit uns jemals gesprochen zu haben. Anbei ein Briefwechsel mit Greenpeace in dieser Sache:

Newsletter – Februar 2020

wir möchten uns zunächst für die große Unterstützung bei der Podiumsdiskussion in Göttingen am 17. Januar 2020 bedanken. Ihre Mails oder sogar Anreise aus anderen Städten haben sich als große Hilfe für uns erwiesen. Unser Dank gilt auch Erich Sidler, dem Intendanten des Göttinger Theaters, der die Veranstaltung auf die Beine stellte und sich auch von mehreren Absagen (seitens des Zentralrats der Juden) nicht beirren ließ: Josef Schuster, wie auch andere aus Niedersachsen sagten zunächst zu und dann ab, weil sie mit uns nicht sprechen wollten.

 

Gut gemacht, Josef Schuster & Co.!

Wir und die meisten Jüdinnen und Juden in Deutschland fühlen uns eingeschüchtert und bedroht von der Zusammenarbeit der #FDP und #CDU mit den Nazi-Banden von Höcke. In den letzten Jahren hat der Zentralrat der Juden in Deutschland alles darin investiert, gegen die winzige Palästina-Solidarität-Bewegung hierzulande vorzugehen – gegen die tatsächliche faschistische Gefahr wurde aber nur wenig unternommen. Jetzt lassen sich die besten Freunde des Zentralrats von Nazis wählen. Gut gemacht, Josef Schuster & Co.!

Podiumsdiskussion mit der Jüdischen Stimme in Göttingen am 17.1.2020

Organisiert war der Abend, in dessen weiterem Verlauf das Stück Vögel von Wajdi Muawad aufgeführt wurde, vom Intendanten Erich Sidler. Der Journalist Dr. Daniel Alexander Schacht moderierte die Diskussion, die in Folge der Antisemitismus-Vorwürfe des Zentralrats der Juden und der FDP gegenüber der Jüdischen Stimme zustande kam. Trotz der Vorwürfe erhielt die Jüdische Stimme den Göttinger Friedenspreis 2019 und bei dieser Gelegenheit auch viel Unterstützung.

Wir begrüßen Menschenrechtsanwältin Lea Tsemel in Berlin; die Diffamierungsversuche sind nicht überraschend, aber absurd

Die Jüdische Stimme für gerechten Frieden stellt fest, dass die Versuche, Vertreter von Menschenrechtsgruppen in Deutschland zum Schweigen zu bringen, einen neuen Grad an Absurdität erreicht hat. Eine Leipziger Gruppe hat jetzt vom Mercure Hotel MOA Berlin verlangt, seine Räume nicht der für den 11. Januar 2020 geplanten “Rosa Luxemburg Konferenz” zur Verfügung zu stellen. Die Begründung der Gruppe: Die Teilnahme von Lea Tsemel, Menschenrechtsanwältin und Protagonistin der Dokumentation “Lea Tsemel, Anwältin” – einer hochgelobten Produktion, die auf der Shortlist für die Oscar-Verleihung steht und bereits in der ARD gezeigt wurde.

Jewish Voice welcomes human rights lawyer Lea Tsemel in the Rosa Luxemburg Conference Berlin

Jüdische Stimme notes that the attempts to silence Jewish human rights advocates in Germany are reaching new levels of absurdity. An initiative group from Leipzig recently called on the Mercure Hotel MOA Berlin to withdraw from hosting the Rosa Luxemburg Conference (scheduled for January 11th, Berlin) due to the participation of Lea Tsemel. Tsemel is a human rights lawyer, and the protagonist of the documentary „Lea Tsemel, Anwältin“, a film highly praised and shortlisted for the Academy Awards, which has screened on ARD.