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Gegen Rassismus an der Uni Wien: Protestbrief gegen eine Veranstaltung mit Ayelet Shaked

Anlässlich einer geplanten Veranstaltung mit der israelischen Justizministerin an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien haben wir uns heute an den Dekan mit einem Protestbrief gewendet. Rassismus und Rechtsextemismus verdienen keine Bühne an der Universität Wien!

 

 

Sehr geehrter Univ.-Prof. Dr. Dr.h.c. Paul Oberhammer,
Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien,

Keine anderen Maßstäbe für Israelis!

Keine anderen Maßstäbe für Israelis!

Laut einem Artikel der Frankfurter Rundschau von 15. Dezember 2016 fordert die Bundestagsfraktion der Grünen in einer kleinen Anfrage, Israelis von der Regelung der doppelten Staatsbürgerschaft auszunehmen. Der Politiker Volker Beck erklärte zudem in einem Interview für das hebräisch-sprachige Berliner Magazin Spitz: „Im Allgemeinen unterstützen wir die Ermöglichung einer doppelten Staatsbürgerschaft für alle. Aber wenn Deutschland auf diese überflüssige Ideologie nicht verzichtet, müssen wir mindestens im Fall Israel flexibel sein“  (Übersetzung von JS).

German Bank for Social Economy Closes Account of Jewish Peace Group

Our organization, the “Jewish Voice for a Just Peace in the Middle East” (JS) was founded thirteen years ago as the German Section of the “European Jews for a Just Peace”. Since then we have been working as a group both in Germany and in the EU towards the implementation of universal human rights in Israel and Palestine and towards a just resolution to the conflicts between their peoples. Since 2007 we have been registered as a non-profit organization. Through our presence, the German public has been made aware that the Jewish community in this country is more multi-faceted and more critical than the official representatives of the Jewish Community here would suggest. We are fully aware that our activities are displeasing to some who support the Israeli government. What we however did not expect was an attack by a German bank on our right to freedom of expression.

Bank für Sozialwirtschaft kündigt unser Vereinskonto zum Ende des Jahres

 „Die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ (JS) wurde vor 13 Jahren als deutsche Sektion der „European Jews for a Just Peace“ gegründet. Seitdem wirkt sie hierzulande und in der EU für die Verwirklichung der universellen Menschenrechte in Israel und Palästina sowie für eine gerechte Friedenslösung zwischen beiden Völkern. Seit 2007 sind wir als gemeinnütziger Verein registriert. Damit erlebt auch die deutsche Öffentlichkeit, dass die jüdische Gemeinschaft in diesem Land vielfältiger und kritischer ist, als es die offiziellen VertreterInnen der Jüdischen Gemeinde suggerieren. Dass unsere Aktivitäten, einigen UnterstützerInnen der israelischen Regierung nicht gefallen würden, war uns immer bewusst. Wir haben jedoch nicht mit einem Übergriff einer deutschen Bank auf unser Recht auf freie Meinungsäußerung gerechnet.

Stellungnahme gegen die Einschränkung der Meinungsfreiheit an der Georg-August-Universität Göttingen

Die Präsidentin der Georg-August-Universität Göttingen, Prof. Dr. Ulrike Beisiegel, hat mehrmals die Verschiebung der Nakba-Ausstellung veranlasst, welche im Universitätsgebäude hätte gezeigt werden sollen. Die Ausstellung war für November geplant und von der Universität genehmigt worden. Doch nachdem Gruppen, die der israelische Regierung nahestehen, Druck auf die Universitätsleitung ausgeübt hatten, entschied die Präsidentin, die Ausstellung zu verschieben, um eine „wissenschaftliche Debatte“ zu ermöglichen. Nach mehrmaliger Vertagung beschloss sie nun,  dass die Ausstellung nicht im Wintersemester 2016/17 gezeigt werden dürfe. Daraufhin entschlossen sich die Organisator_innen der Ausstellung, diese an einem anderen Ort zu zeigen.

Berliner Juden und Israelis warnen vor politischer Zensur

In einem offenen Brief stellen sich 100 israelische und jüdische Kulturschaffende in Berlin gegen den Ruf nach politischer Zensur bezüglich des Israel-Palästina-Konflikts und erklären ferner ihre Solidarität mit dem Ballhaus Naunynstraße sowie dem palästinensischen Kunstfestival After the Last Sky. Hiermit dokumentieren wir den Brief, der von mehreren unseren Vereinsmtigliedern unterschrieben wurde

 

 

Offener Brief israelischer und jüdischer Kulturschaffender in Berlin