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Open Letter to Gilad Erdan

“Die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost” nimmt Stellung zu der neuen Liste der israelischen Regierung, auf der zwanzig Organisationen wegen ihrer Unterstützung der BDS-Bewegung (Boycott, Divestments and Sanctions movement against Israel) die Einreise nach Israel verweigert wird.

Unter diesen Organisationen befindet sich unsere Schwesterorganisation, Jewish Voice for Peace in den U.S.A., mit der wir viele gemeinsame Werte und politische Ziele teilen und der wir größten Respekt zollen.

Juden gegen Islamophobie

* Juden gegen Islamophobie *
* Aus Anlass des Internationalen Tages gegen Islamophobie – 12. Dezember *

* Amsterdam, Barcelona, ​​Brüssel, London, Madrid, Paris *

* Gemeinsame Erklärung der Belgischen Union Progressiver Juden (UPJB) und der Jüdischen Französischen Union für den Frieden (UJFP) *

Petition zum Waffenhandel

 

Petition zum Waffenhandel

Keine Waffen nach Nahost!

Wir Bürgerinnen und Bürger protestieren gegen die militärische Zusammenarbeit der deutschen Bundesregierung mit den Ländern des Nahen Ostens. Wir sind in Sorge um die Sicherheit der Menschen in Palästina, aber auch in Israel, Ägypten, im Libanon, Syrien, und Jordanien. Waffenlieferungen und militärische Zusammenarbeit ermöglichen Besatzung und Krieg und stehen einer gerechten Friedenslösung im Wege.

Brief an das jüdische Museum, Berlin

2.12.2015

Sehr geehrter Herr Museumsdirektor Schäfer,
sehr geehrte Frau Programmdirektorin Kugelmann,
sehr geehrter Herr Gründungsdirektor Blumenthal,
sehr geehrter Herr geschäftsführender Direktor Michaelis, sehr geehrter Herr Organisationsdirektor Durmus,

mit großer Verwunderung entnehmen wir dem offiziellen Programm zu der vom Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz gemeinsam mit dem israelischen Justizministerium für den kommenden Montag anberaumten “Deutsch-israelischen Justizkonferenz zu Rechtsstaat und Demokratie”, dass im Jüdischen Museum ein festliches Abendessen zu Ehren der für ihre unverblümt rechtsradikalen Politikpositionen bekannte Justizministerin Israels Ayelet Shaked ausgerichtet werden soll.

Aufruf zur Protestkundgebung gegen die Konferenz „Demokratie und Rechtsstaat“ mit der israelischen Justizministerin Ayelet Shaked

 

Im Rahmen der Veranstaltungen zu 50 Jahren diplomatische Beziehungen zwischen Israel und der Bundesrepublik Deutschland findet am 7. Dezember 2015 eine gemeinsame Konferenz des israelischen Justizministeriums und des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz statt. Bundesminister Heiko Maas wird mit seiner israelischen Kollegin Ayelet Shaked über das Thema „Demokratie und Rechtsstaat“ konferieren. Denn, so betont das Justizministerium: „Deutschland steht in einem einzigartigen Verhältnis zu Israel, das insbesondere auf die Verantwortung Deutschlands für die Shoa (…) zurückgeht.“

Bundesregierung bestätigt Gefahr von jüdischem Rechtextremismus

Bundesregierung bestätigt Gefahr von jüdischem Rechtextremismus –
Twitter-Account und Facebook-Seite der “JüdischenVerteidigungsliga”
gesperrt.

In seiner Antwort auf eine Anfrage des Bundesabgeordneten Andrej Hunko (Die Linke),  die infolge unserer Anzeige gegen die rechtsterroristische Organisation “Jüdische Verteidigungsliga” (JDL-Germany) zustande gekommen ist, dass die „JDL Germany” in der Tradition der in Israel als terroristisch eingestuften Organisationen „Kach” und „Kahane Chai” agiert, dass die Gruppe “offen gewaltbefürwortend auftritt und mit ihrer Außendarstellung andere Ethnien und Personengruppen herab[würdigt]” und bezeichnet die Gruppe als “religiös motivierte extremistische Organisation”.

Dennoch legt das Innenministerium fest: “Die Beurteilung der Frage, ob die genannte Bewegung durch ihre Aktivitäten in Deutschland Straftatbestände erfüllt, obliegt den hierfür zuständigen Strafverfolgungsbehörden der Länder.”

In den letzten Tagen wurden die Facebook-Seite und der Twitter-Account der JDL Germany deaktiviert, jedoch nicht die Facebook-Gruppe, in der weiterhin volksverhetzende Inhalte geteilt werden.

Die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V. begrüßt die seriöse Antwort des Innenministeriums und die Sperrung der Facebook-Seite und des Twitter-Accounts als notwendigen ersten Schritt. Wir mahnen jedoch, dass die Bekämpfung der recht-sextremistischen Gefahr innerhalb der jüdischen Gemeinschaft nur mit dem unmissverständlichen Einsatz der jüdischen Gemeinden selbst erfolgen kann. Daher wiederholen wir unsere Aufforderung an alle jüdischen Organisationen in der Bundesrepublik.

Offener Brief an die Bundesregierung Abdallah Abu Rahmah, Koordinator des gewaltfreien Volkswiderstands Palästinas in Bil’in, wieder im Visier der israelischen Militäradministration

Die Jüdische Stimme (JS) fordert Straffreiheit für Abdallah Abu Rahmah. Die Zusammenarbeit zwischen der Dachorganisation der JS EJJP (Föderation „Europäische Jüdinnen und Juden für einen gerechten Frieden – European Jews for a Just Peace) und dem Bürgerkomitee des palästinensischen Dorfs Bil’in begann 2006. Das ein Jahr zuvor von Abdallah Abu Rahmah mit anderen Bil‘inern gegründete und von ihm bis heute maßgeblich geprägte Komitee entstand angesichts der Errichtung eines Trennzauns zwischen dem Dorf und 60% seines bewirtschafteten Agrarlands durch die israelische Armee. Das auf den Weg gebrachte Komitee verschrieb sich von Anbeginn dem gewaltfreien Widerstand gegen die international als Apartheidzaun bezeichnete, Grenzziehung mitten durch die besetzten Gebiete. Gleichzeitig war ihm – ebenfalls von Anfang an – die regelmäßige Zusammenarbeit mit israelischen, jüdischen und internationalen Vereinigungen wichtig. Die gemeinsam mit diesen durchgeführten wöchentlichen Aktionen am Zaun fanden international starke Beachtung und Solidarität, zumal der Verlauf der eigenmächtigen Grenzziehung Israels gegen Internationales Recht verstieß.