All posts by Eliana Ben-David

Rede von Nirit Sommerfeld zur andauernden Nakba

Am 29. Mai 2021 veranstalteten junge Palästinenser*innen aus München eine große Kundgebung am Odeonsplatz. Ihre Forderungen: Selbstbestimmung, Freiheit, Gerechtigkeit und ein Ende der Besatzung für Palästina.

In ihrer Rede weist Nirit Sommerfeld auf die durch die deutschen Politik gestellten Hindernisse hin und spricht über die Verantwortung Deutschlands.

Palästina: Möglichkeiten und Grenzen des Diskurses / ANMELDUNG

Palästina: Möglichkeiten und Grenzen des Diskurses (5. Juni 2021, 15-17 Uhr, Berlin & Online)

Ist der Diskurs zu Palästina in Deutschland wirklich frei und offen, oder kommen manche Perspektiven, nicht zuletzt die von Palästinenser*innen selbst, weniger vor als andere? Was ist die Rolle der deutschen Medien? Wie könnte ein ausgewogener Palästinadiskurs in Deutschland aussehen?
Mit Referent*innen von Palästina Spricht und der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost.

Rede zum Tag der Nakba 

auf der Demonstration von Palästina spricht – Palestine speaks
am 15. Mai 2021 in Berlin
von Lili Sommerfeld für die Jüdische Stimme für gerechte Frieden in Nahost

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Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

Ich stehe hier mit euch als jüdische Aktivistin und Teil der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost. Wir stehen hier zusammen, vereint im Widerstand gegen die Besatzung, die Apartheid und die andauernde Nakba.

Dr. Reiner Bernstein – Nachruf

Prof. Dr. Rolf Verleger, Vorsitzender von BIP und Mitglied der Jüdischen Stimme schreibt zum Gedenken an Dr. Reiner Bernstein

Am 18. Februar 2021, fünf Tage nach seinem 82. Geburtstag, ist Reiner Bernstein in München gestorben.
Sein Leben war gezeichnet vom Bemühen, als Nichtjude das zu heilen, was nicht mehr zu heilen ist:
die Vernichtung des europäischen Judentums 1939-1945 durch Deutschlands NS-Staat und seine Verbündeten und die Gründung des Staats Israel durch Vertreibung hunderttausender Palästinenser 1948.

Newsletter Dezember 2020

Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen der Jüdischen Stimme,

zunächst möchten wir uns bei Ihnen für die Aufmerksamkeit und die Spenden für den Wiederaufbau von Humsa bedanken. Wir konnten durch große und kleine Spenden binnen kurzer Zeit mehr als 13,000 Euro an die Aktivist*innen dort überweisen. In der Zeit bis zum Regierungswechsel in den USA richtet Israel in der Westbank und in Israel selbst massive Zerstörung an, und diese Spenden, auch wenn ungewiss ist, wann Israel das Wiederaufgebaute wieder zerstört, helfen den Menschen dort zu wissen, dass sie nicht alleine gelassen wurden. Einen Brief der Aktivist*innen an Sie bzw. Euch ist angehängt.

Antijüdischer Rassismus in Berlin

Antisemitismus in Deutschland hat einen neuen Höhepunkt erreicht: De facto können Jüdinnen und Juden hier nicht mehr frei und unabhängig arbeiten, wenn ihre Arbeit aus öffentlichen Geldern finanziert wird. Dafür haben rechte Journalist*innen, Politiker*innen und Wissenschaftler*innen im Oktober diesen Jahres mit einem konzentrierten Angriff gegen jüdische Israelis gesorgt. Der aktuelle Vorfall reiht sich dabei in eine Reihe von beängstigenden Präzendenzfällen ein. Besonders besorgniserregend ist dabei, dass der antisemitische Angriff auf einer Täter-Opfer-Umkehr beruht, indem eine Gruppe von Jüdinnen und Juden, die meisten von ihnen aus Israel, als “Antisemiten” bezeichnet werden. Doch Schritt für Schritt: