Newsletter August

Liebe Unterstützer*innen der Jüdischen Stimme,

wir hoffen, dass alle von Ihnen bzw. Euch den Sommer genossen haben, und dass alle weiterhin gesund bleiben.

Die Debatte um die Meinungsfreiheit aufgrund der Zensurversuche der Israellobbyisten geht weiter. Der Fall Mbembe wird zum Fall Klein, wie Daniel Bax es im Freitag beschrieben hat.
Jüdische und nichtjüdische Intellektuelle fordern nun Kleins Rücktritt. Zudem unterstützt die Regierung mit Klein im Endeffekt die Lesereise von Shalicar, so dass es auch noch zum Fall Bernstein wird. Nun melden sich auch deutsche Intellektuelle in einem Brief an Merkel. Klein gerät in die Defensive.
Klein und seine Politik werden vom Zentralrat der Juden unterstützt; unser Mitglied und Vorsitzender vom BIP, Rolf Verleger, hat darauf geantwortet.
Klein hat ausnahmsweise auch an einem Streitgespräch teilgenommen mit Micha Brumlik, der zu den Unterzeichner*innen des jüngsten Briefes gehörte. Zahlende Tagesspiegel-Leser*innen können den Artikel online lesen.
Wolfgang Benz hat im Zuge dieser Debatte ein Buch herausgegeben, das inzwischen mehrfach rezensiert wurde.

In Sachen Pseudodiplomatie hat Israel ein „historisches“ Friedensabkommen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten unterzeichnet, obwohl sich die zwei Staaten überhaupt nicht im militärischen Konflikt miteinander befinden. Weniger von der Öffentlichkeit beachtet wurde derweil das anhaltende Bombardement des Gaza-Streifens, mit dem vermeintlichen Zweck, die enorme Gefahr brennender Luftballons zu eliminieren.

Am Montag, den 07. September 2020 um 18:00 Uhr gibt es eine Veranstaltung mit Film und Diskussion. Dabei geht es um „Broken – A Palestinian Journey through International Law and Justice“ vom palästinensischen Filmemacher Mohammed Alatar. Wir hoffen, dass möglichst viele den Termin entweder vor Ort oder virtuell wahrnehmen können!