Wir gehen gestärkt und gefestigt ins neue Jahr

 

Bekanntgabe unseres neuen Kontos

 

Ab 1. Januar 2017 bitten wir, Mitgliedsbeiträge, Spenden, Zahlungen etc. auf das folgende Konto zu überweisen:

 

„Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e. V.“ (kurz JS)

Berliner Sparkasse
IBAN:   DE30 1005 0000 0190 5876 36
BIC:      BELADEBEXXX

Großen Dank

–      allen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sowie Privatpersonen,

–      allen NGOs, Gruppen, Verbänden und Ausschüssen,

–      allen FreundInnen und Mitgliedern der JS!

Die Solidarität, die uns in den vergangenen Wochen erwiesen wurde, war überwältigend!

 

Wir sehen uns ermutigt, unsere bisher bewährte Politik für einen gerechten Frieden in Nahost fortzuführen.

 

Die JS geht aus den Auseinandersetzungen um die willkürliche Kündigung ihres Vereinskontos bei der Bank für Sozialwirtschaft AG gefestigt und gestärkt hervor.

Selten hatten wir in unserer 13-jährigen Geschichte Gelegenheit, so viele Menschen, Gruppen und Organisationen zu erreichen und unsere Politik sowie insbesondere unsere Unterstützung der internationalen BDS-Bewegung zu erläutern.

 

Unzählige Protestbriefe an die Bank bis hin zu Absichtserklärungen, eigene Konten dort aufzugeben, erreichten uns in den vergangenen Wochen. Alle drücken Empörung über den Versuch der politischen Maßregelung eines jüdischen Vereins durch die Privatbank aus, der seine in Deutschland per Grundgesetz garantierten Rechte auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit wahrnimmt: Er erhebt seine kritische Stimme gegen die israelische Regierung, die – vermeintlich „im Namen der Juden der Welt“ – PalästinenserInnen in Israel und den seit 1967 besetzten Gebieten systematisch ausgrenzt und die universellen Menschenrechte versagt.

 

Israel steht nicht über  internationalem Recht,

die bundesdeutsche Privatbank für Sozialwirtschaft AG nicht über dem Grundgesetz.

 

Wir werden nicht aufhören, uns an der Seite der von der palästinensischen Zivilgesellschaft initiierten und weltweit rapide erstarkenden BDS- sowie der vielen weiteren Solidaritätsbewegungen für die Verwirklichung der Grund- und Menschenrechte in Israel-Palästina zu engagieren.