


Kritik an der menschenrechts- und völkerrechtsverletzenden Politik des Staates Israel gegenüber dem palästinensischen Volk
wird häufig als antisemitisch verunglimpft. Liliane Cordova Kaczerginsky (Paris;
Exekutivkomitee EJJP) gab überzeugende Argumente für die Entkoppelung (dissociation) von
Antisemitismus und Antizionismus.

Israelis, die in der Besatzung der Westbank und des Gazastreifens das Grundübel nicht nur für die Palästinenser, sondern auch
für die israelische Gesellschaft selbst sehen, sprechen sich in dem kürzlich bei ISP erschienenen
Band "Stimmen israelischer Dissidenten" entschieden für ein Ende der Besatzung aus und setzen auf die Solidarität der sozialen
Bewegung besonders in Europa. Auf dem Podium: Fanny-Michaela Reisin, Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost,
Berlin und Yossi Bartal, Aktivist aus Israel, Moderation: Sophia Deeg und Paul Kleiser (beide München)

Die "Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost, Berlin" hat gemeinsam mit Liliane Cordova Kaczerginsky (Paris;
Exekutivkomitee EJJP) und Paula Abrams-Hourani (Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost, Wien) ihre Grundsätze und Ziele
bezüglich einer gerechten Friedensordnung zwischen Palästina und Israel vorgestellt